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Gedankenchaossortierblogeintrag

Gaaahhhh! Ich wusste doch, dass es ein Fehler war, diese Kurzgeschichte zwischenzuschieben. Ach so, das wisst ihr ja natürlich noch gar nicht. Also, als ich Weihnachten zu meinen Eltern gefahren bin, habe ich natürlich brav meinen Alphasmart und all meine Splitter-Notizen eingepackt, um über die Feiertage ein bisschen schreiben zu können. Im Zug kam mir dann plötzlich eine grandiose (fand ich zumindest und finde es eigentlich noch immer) Idee für eine Fantasy-Geschichte. Keine große Sache, eigentlich. Ich habe mir dann ein paar Notizen zum Plot gemacht und beschlossen, die irgendwann demnächst mal aufzuschreiben, wenn ich mit Splitter fertig bin. Aber die Idee ließ mich nicht los, sondern hat mich im Gegenteil die ganzen Weihnachtstage über davon abgehalten, an Splitter weiter zu schreiben (okay, teilweise hat mich auch das gute Essen und Hape Kerkelings „Ich bin dann mal weg“ abgehalten, tolles Buch das). Auf der Rückfahrt habe ich dann beschlossen, jetzt schlicht diese Kurzgeschichte aufzuschreiben, um sie aus dem System zu kriegen.

Natürlich war es dann doch nicht mit ein paar Seiten getan. Inzwischen ist die Geschichte fast 30 Normseiten lang, steht aber Gott sei Dank jetzt kurz vor Schluss. Nur, dass mir jetzt wieder x neue Dinge für Splitter eingefallen sind. Ich meine, hey, das ist großartig. Genaugenommen fallen alle meine Splitter jetzt wie perfekte Puzzleteile zusammen, weil mir ein einfaches Detail zu einem meiner Protagonisten aufgefallen ist, das ich bisher übersehen hatte. Plötzlich ergibt die ganze Geschichte viel mehr Sinn und ich kann es kaum erwarten, endlich das Finale zu schreiben. Aber jetzt würde ich natürlich gerne erst diese Kurzgeschichte zuende schreiben. Und dann sitzt mir noch eine Aufgabe für das SF-Seminar bei Andreas Eschbach im Nacken. Ich fahre nämlich vom 19.-21.1. nach Wolfenbüttel. Und dafür muss ich noch ein zweiseitiges Exposé auf eine Seite zusammenstreichen (klingt leichter, als es ist, ich habe schon ewig gekämpft, um es auf zwei Seiten zu kriegen), eine 10 bis 20 seitige Szene aus diesem Roman schreiben und ein Verlagsanschreiben dafür verfassen. Wohlgemerkt, für einen Roman, von dem noch nix existiert, außer einer fixen Idee in meinem Kopf. Und dann auch noch Science Fiction. Dass das dann die anderen Seminarteilnehmer lesen werden und natürlich auch Andreas Eschbach, hilft mir jetzt auch nicht wirklich. Da erstarren mir geradezu die Finger auf der Tastatur vor Schreck.

Mit anderen Worten: ich bin gerade völlig versplittert … öh … verzettelt. Und dann stresst auch noch dieser nervige Hutzelgnom aus meiner Autorengruppe rum und will, dass ich mich an irgendeiner dösigen Abstimmung zu einem Textwettbewerb beteilige, den seine Freundin veranstaltet. Da hab ich jetzt echt keinen Nerv drauf. Soll er von mir aus weiter das Rumpelstilzchen geben, die Rolle steht ihm.

So, nachdem ich jetzt noch eine weitere halbe Stunde damit verplempert habe, diesen Blogeintrag zu verfassen und mich damit effizient vom Schreiben abgehalten habe, werde ich mich jetzt endlich mal wieder meinen Texten zuwenden. Erst der Kurzgeschichte, dann Splitter, dann der Geheimakte Herodes. Oder doch umgekehrt? … Ich glaube, ich spiele erst noch eine Runde Spider-Solitär …

War noch was? Ach ja: Guten Rutsch!
31.12.06 17:22
 



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