Capella schwafelt
 



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Da lernt man was für's Leben

Der letzte Vorhang fiel, Frankenstein ist abgespielt ... Eine turbulente, anstrengende und größtenteils schöne Zeit geht zu Ende -- Zeit für ein persönliches Resümee. Der Zusammmenhalt im Ensemble war enorm, was sicher daran lag, dass das Projekt so oft auf der Kippe stand und durch äußere Umstände zu scheitern drohte. Die alte Weisheit "Bedrohung von außen führt zu besserem Zusammenhalt im Inneren" hat sich also einmal mehr bewahrheitet. Schade, dass dieser Zusammenhalt dann aber auch sofort wegbricht, wenn es nix mehr zu verlieren gibt. Die Teilnahme am allgemeinen Putz- und Aufräumwochenende war dementsprechend dann auch eher dürftig und ein gutes Dutzend Leute hat sich den Arsch abgeschuftet, um für die zu covern, die nicht da waren. Geht euch schämen, Freunde!

Die wichtigste Lektion, die ich dieses Projekt gelernt habe, war, Bierflaschen am Kasten aufzumachen. Das konnte ich vorher nicht und das ist nun mal echt eine Fähigkeit, die einem das Leben erleichtert. Andererseits gibt es für eine Frau natürlich kaum eine bessere Anmachmöglichkeit als mit einer Bierflasche (typischerweise Biermixgetränk) zum Männchen der Wahl zu gehen und mit hilflosem Blick und gekonntem Augenaufschlag zu hauchen: "Kannst du mir mal meine Flasche aufmachen?" Das hab ich mir jetzt versaut. Also, ich könnte das natürlich immer noch tun, aber das kann ich mit meiner feministischen Ader dann so gar nicht vereinbaren. Gespielte Hilflosigkeit bei Frauen geht mir unglaublich auf den Zeiger, so tief will ich auf gar keinen Fall sinken.

Bei der Dernierenparty hab ich ein Lied gesungen. Wie immer bei solchen Gelegenheiten kriegte ich kurz vor knapp ziemliches Nervenflattern und hab mich für meine eigene Blödheit verflucht. Aber ich habs durchgezogen. Ist so ähnlich wie Bungee-Springen. Das schlimmste ist die Angst, in letzter Sekunde zu kneifen. Wenn man erstmal unterwegs ist, fällt es sich von ganz alleine und wenn man vor lauter Aufregung dran denkt, auch mal nach rechts und links zu gucken, ist es eigentlich ganz cool. Ich glaub, die Leute haben geklatscht, aber so wirklich erinnern tue ich mich nicht, ich war erst zwei Bier und drei Spanferkelbrötchen später wieder so richtig da.

Sonst noch was? Ach ja, ich kann jetzt Reißverschlüsse einnähen.
3.12.07 10:51
 



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