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Perfect Day in Balconia

Heute war das Wetter so richtig nach meinem Geschmack, sonnig aber nicht zu heiß. In Verbindung mit einem unverhofften Kreativitätsschub war das genau die richtige Gelegenheit, einen wunderschönen Tag auf dem Balkon zu verbringen. Ich habe in letzter Zeit superwenig geschrieben. Irgendwie hatte ich keine Power. Das klingt vielleicht ein bisschen albern, schließlich muss ich mich dabei ja nicht groß bewegen und niemand zwingt mich, irgendwelche Temporekorde aufzustellen oder so. Aber ich finde Schreiben ähnlich anstrengend wie, sagen wir, eine lange Wanderung oder einen Frühjahrsputz. Und es hat auch einen ähnlichen Effekt auf meine Psyche: ich bin gleichzeitig erschöpft und innerlich total aufgekratzt und stolz, etwas geschafft zu haben. Ziemlich befriedigendes Gefühl. Wie gesagt, hatte ich in letzter Zeit selten, weil ich mich eben nicht aufrappeln konnte.

Wenn man die reine Textmenge anguckt, die ich heute produziert habe, mutet das Ergebnis wahrscheinlich immer noch lächerlich an: knapp vier handgeschriebene Seiten sind es nur. Aber - und das ist ein dickes ABER - es handelt sich um einen Szenenplan und das gehört für mich zu den aufwendigsten und schwierigsten Dingen, die man so schreiben kann, darum brauche ich da so lange zu. Wenn so ein Ding dann erstmal fertig ist, schreibt der eigentliche Text sich quasi von alleine. Das liegt daran, dass ich beim Szenenplan schreiben schon die ganze Geschichte einschließlich konkreter Dialogzeilen, Ortsbeschreibungen etc. im Kopf habe. Einiges ist noch etwas flüchtig, und vieles wird dann beim Schreiben doch nochmal völlig anders, aber die Vorstellung ist schon sehr wichtig. Außerdem ist das Schreiben des Szenenplans die Phase, in der ich mich an einer Geschichte festbeiße, mich sozusagen in sie verliebe. Entsprechend habe ich auch sehr viel einfach nur in die Luft gestarrt und vor mich hingeträumt, während ich da auf dem Balkon saß. Und trotzdem habe ich das Gefühl, heute unglaublich viel weitergekommen zu sein.

Irgendwann während des Schreibens bekam ich netten Besuch. Ein großer grünschillernder Käfer landete auf meinem Tisch. Spontangooglen brachte mir die Erkenntnis, dass es sich um einen Moschusbockkäfer handelte. So sehr ich mich über seine Stippvisite gefreut habe, als er mir dann ins Wohnzimmer nachgeflogen ist, habe ich ihn dann doch wieder an die frische Luft gesetzt. Als Mitbewohner war er mir zu groß.

19.7.07 22:37


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"And I wish that we were geese ...

... eating corn, eating corn."

So lautet eine Zeile aus dem irischen Folk-Song "The Pratties", in dem es um die große irische Kartoffelfäule und daraus resultierende Hungerkatastrophe in Irland im 19. Jahrhundert geht. Hier erfuhr die Menschheit vielleicht zum ersten Mal die Gefahr von Monokultur, als in einem Zeitraum von weniger als zehn Jahren über eine Million Menschen, ca. 12 % der damaligen irischen Bevölkerung, verhungerten, nachdem die Kartoffelpflanzen von einer Pilzinfektion befallen wurden, die sich rasend schnell ausbreitete.

Das "corn" von dem hier die Rede ist, ist nicht, wie heute im amerikanischen Sprachgebrauch üblich, Mais, sondern einfach ein Sammelbegriff für Getreide (größtenteils wohl die anspruchslose Gerste), das nur noch wenig in Irland angebaut wurde und eben nur noch als Tierfutter Verwendung fand. Mühlen und eine Infrastruktur für die Verarbeitung von Getreide zu Lebensmitteln gab es so gut wie nicht mehr. Die Menschen aßen ja jetzt Kartoffeln. (Gerste eignet sich allerdings eh nicht zum Brotbacken, taugt nur zum Bierbrauen oder für Graupensuppe.)

Wenn wir diese sprachlichen Feinheiten einmal beiseite lassen, dann muss man aber sagen, dass sich der Wunsch des dichtenden Iren, der dieses Lied schrieb, wohl erfüllt hat. Zumindest für die Nordamerikaner, aber zunehmend aber auch für uns Bewohner der anderen westlichen Industrienationen. Wir sind Gänse geworden. Was wir essen, ist Mais. Mais füttert die Tiere, die wir essen, aus Mais werden Stärke, Süßstoffe, Emulgatoren, Lecithine, Farbstoffe und eine Vielzahl weiterer Zusatzstoffe hergestellt. Etwa ein Viertel aller amerikanischer Lebensmittel enthält Mais. In Europa verteilt es sich geringfügig anders, hier spielen andere Getreidearten noch eine größere Rolle, aber auch hier dominiert Mais zumindest die Futtermittelindustrie und somit das, was wir irgendwann an Fleisch zu uns nehmen.

Michael Pollan beschreibt in seinem Buch "Omnivore's Dilemma" (also: "Das Dilemma des Allesfressers"), wie sich unsere Nahrungskette immer weiter auf nur wenige Pflanzen reduziert. Neben dem Mais spielt hier vor allem Soja eine wichtige Rolle. Eine hochspannende Leseprobe gibt es online:
Leseprobe Omnivore's Dilemma

Hier erfährt man auch (was ich bisher nicht wusste), was Mais für eine abgedrehte Pflanze ist. Neben der sehr seltenen C-4 Photosynthese besitzt sie einen Fortpflanzungsmechanismus, der in der Pflanzenwelt einzigartig ist und, so die These Pollans, ohne die Symbiose mit dem Menschen, gar nicht funktionieren würde. Das klingt enorm fremdartig. Der englsiche Begriff, den ich hier verwenden würde, wäre "alien" und tatsächlich musste ich beim Lesen an Orson Scott Cards xenobiologischen Szenarien mit Schweinchen und Bäumen aus "Speaker for the Dead" denken. Außerdem kann man sich bei Pollans Ausführungen dem Eindruck nicht erwehren, dass nicht etwa Ratten oder Kakerlaken die Weltherrschaft anstreben, sondern Maispflanzen. Nur ausrotten können sie uns nicht, denn sie brauchen uns ja, weil wir die Daumen haben und die braucht es, um Mais vom Kolben zu lösen und aussähen zu können ...

Insgesamt ist Pollans Buch ein Plädoyer dafür, dass wir uns wieder bewusster machen sollen, was wir essen, wieder näher an den Produktionsprozess von Nahrungsmitteln heranrücken sollen, statt unseren industriell gefertigten Fraß aus dem Supermarkt zu kaufen und damit spricht er mir natürlich aus der Seele.
26.6.07 18:34


Geschlechtsfindungsprobleme

Unser neues Musical ist Frankenstein, spannende Sache, da es sich praktisch um eine Welturaufführung handel wird (wir werden zeitgleich mit der tryout-Produktion in Wien unsere Premiere haben). Im Prinzip hat das Musical große Ähnlichkeit zu Jekyll&Hyde. Der Vorteil ist, dass wir vieles, was wir für unsere letzte Produktion erarbeitet haben, jetzt wieder nutzen können, der Nachteil ist, dass es vielleicht etwas schwierig wird, sich davon abzusetzen und trotzdem etwas neues auf die Bühne zu bringen. Andererseits liegt Jekyll&Hyde dann bei unserer Frankenstein-Premiere sowieso zwei Jahre zurück und es erinnert sich kaum jemand dran.

So ähnlich, wie es bei Jekyll&Hyde mit Fassade eine Straßenszene gab, gibt es jetzt auch wieder eine. Ingolstadt kommt zwar um einiges fröhlicher und bunter daher als London in der letzten Produktion (zumindest, solange die Cholera noch nicht ausgebrochen ist), aber die Szenen haben schon viel Ähnlichkeit. Unter anderem gibt es diverse Grüppchen von Chorsolisten: Waschfrauen, Damen, Studenten etc. Und drei Studenten waren wohl irgendwie nicht genug und Männer wie immer knapp und schwupps war ich wieder für eine Hosenrolle verpflichtet.

Ich hasse das. Nicht nur, dass ich dann immer am unteren Limit meines Stimmumfangs rumbrummen muss und mich kaum höre, ich habe auch keine Ahnung, wie ich mich als Mann auf der Bühne so bewegen soll. Ich schluffe da immer total unmotivert rum (na gut, nun kann man sagen, dass "unmotiviert herumschluffen" vielleicht genau die richtige Fortbewegungsweise für einen Studenten ist, aber es fühlt sich für mich einfach nicht richtig an).

Warum passiert das immer mir? Ich meine, okay, ich bin relativ groß (obwohl 1,75 m heute ja echt nix besonderes mehr für eine Frau ist) und ich habe eine tiefe Stimme. Eine Altstimme eben. Aber das trifft doch auf mindestens ein Viertel des Chores auch zu. Und ist ja nicht so, dass das nur im Musical-Ensemble passiert. Seit meinen frühesten Kinderballet-Tagen bin ich auf Hosenrollen gebucht. In fast jedem Chor wurde ich irgendwann zur Tenorette abkommandiert. Langsam fühle ich mich wie eine Mißgeburt, ein unbestimmtes Zwitterwesen, bei dem sich Leute alles mögliche vorstellen können, nur eben keine Frau. Warum spiele ich nicht gleich Frankensteins Kreatur?

Ich meine, ich bin bestimmt voreingenommen, aber wenn ich in den Spiegel gucke, dann sehe ich eigentlich ein ziemlich weibliches Wesen vor mir. Hey, ich habe mir sogar die Haare wachsen lassen. Und meine Brüste sind auch nicht mehr so klein, wie sie früher mal waren. Sieht das eigentlich sonst keiner? Warum ist das Erste, was Leuten zu mir einfällt immer: "Hey, aus der können wir einen prima Ersatzmann machen?" Ich bin ein Weibchen, herrgottnochmal. Und ich will doch einfach nur auf der Bühne mal ein Kleid anziehen dürfen.
20.6.07 13:13


Alle Maschinen Stopp!

Wusstet ihr, dass die Titanic beinahe schon beim Auslaufen gesunken wäre? Hatte irgendwie etwas mit dem Sog an der Kaimauer zu tun, als dieser Riesenkoloss losgeschleppt wurde. Natürlich war man damals unglaublich erleichtert, als das Schiff sich wieder stabilisierte und seine Jungfernfahrt antreten konnte. Im Nachhinein muss man allerdings sicher sagen, dass es vielleicht besser gewesen wäre, hätte das Schiff den Hafen nie verlassen. Außerdem brannte schon seit dem Auslaufen der Titanic von der Werft in Belfast unter Deck ein Feuer in einem der Kohlebunker, das man nicht gelöscht bekam. War also schon etwas verquer das Ganze. Hätte natürlich keine Sau interessiert, wenn die Titanic denn unbeschadet in New York angekommen wäre. Da aber diese Sache mit dem Eisberg passiert ist, wird bekommt natürlich im Nachhinein jedes kleine Detail plötzlich eine ganz andere Bedeutung und man landet schnell bei Theorien, dass die Titanic verflucht war, absichtlich versenkt worden ist etc. pp.

Warum erzähle ich das alles? Ganz einfach: unsere Titanic wird nicht auslaufen, zumindest nicht wie geplant am 2. November 2007. Nachdem sich die Anzeichen häuften, dass etwas im Argen liegt, hat unser Captain kurzerhand die Notbremse gezogen und letzten Mittwoch verkündet, dass wir ein anderes Musical auf die Bühne bringen werden. Welches ist noch nicht raus und wird sich hoffentlich in den nächsten Tagen entscheiden.

Irgendwie hatte ich schon länger das Gefühl, dass dieses Schiff nicht in Fahrt kommt. Die Verträge waren immer noch nicht unterschrieben und sämtliche Vorstöße der einzelnen Komittees, die irgendetwas mit Geld ausgeben zu tun hatten, wurden von Ingo blockiert. Entsprechend hatten wir z.B. noch kein einziges Kostüm genäht oder gekauft. Und das, obwohl wir ja für Titanic explizit fast zwei Jahre Vorlauf eingeplant hatten, damit wir die Drumherum-Arbeiten wie Kostüme, Requisite, Bühnenbau etc. sehr früh angehen können. Das Ensemble hat sich in den letzten Wochen, nach dem Anschiss von Ingo im März, eigentlich sehr gut zusammen gerauft und war größtenteils sehr arbeitswillig. Trotzdem fehlte dem ganzen Projekt die Richtung und ich glaube, das liegt zum Teil daran, dass Ingo schon länger selber nicht mehr an die Machbarkeit der ganzen Sache geglaubt hat. Zumindest fallen mir jetzt im Nachhinein (hindsight is always 20/20) viele Details auf.

Die Frage, die mir jeder, dem ich die Lage erkläre, sofort stellt, ist "Ja, aber schafft ihr es denn in so kurzer Zeit ein komplett neues Stück auf die Beine zu stellen?" Darauf kann ich nur sagen "Keine Ahnung, aber ich glaube schon." Ein Problem bei Titanic war, dass wir es schon sehr lange proben, das Ensemble in der jetzigen Besetzung sich aber erst vor etwa zwei Monaten gefunden hat. Dadurch sind für diejenigen, die schon lange dabei sind, die Stücke schon fast abgenudelt, die Neuen haben aber noch Probleme, ihre Töne auf die Reihe zu kriegen. Das verursacht Probenfrust und verstärkt das Gefühl, dass es nicht voran geht. Bei einem neuen Stück laufen wir halt alle gemeinsam geplant und mit einem gewissen Druck in die gleiche Richtung los. Außerdem ist Titanic für ein Ensemble ein ziemlich harter Brocken.

Ich kann die Entscheidung unseres Captains also verstehen und trage sie überzeugt mit. Wer will schon vor einen Eisberg fahren und anschließend in 2° kaltem Wasser ersaufen? Trotzdem hat es mich recht hart getroffen, so emotional gesehen. Ich war ja schon so in Titanic-Stimmung, dass ich nur ein Bild von dem Schiff sehen musste und spontan in Tränen ausbrechen konnte. Und ich hätte wirklich gerne meine drei Sätze als Eleanor Widener gesagt.
21.5.07 18:39


Geld oder Leben

Das ist der Nachteil, wenn man außer den Fußballergebnissen keine Nachrichten mehr verfolgt: man kriegt auch von coolen Aktionen nix mehr mit. Zum Beispiel habe ich die coole "Geld oder Leben" Aktion im Bundestag völlig verpennt und erst gerade in Telepolis darüber gelesen. Dabei ist das echt mal eine Truppe nach meinem Geschmack. Widerstand braucht Fantasie. Ihrer Systemkritik kann ich mich 100%ig anschließen. Ihre Vision einer alternativen Gesellschaft erscheint mir noch ein wenig dünn und unkonkret, aber wäre vielleicht auch zuviel verlangt, dass die einen exakt ausgearbeiteten 10 Jahresplan zur Gesellschaftsumformung aus dem Hut zaubern oder so.

Lustig ist, wenn man dann die Diskussionen zur Gruppe und ihrer Aktion in irgendwelchen Internetforen verfolgt. Das folgt dann immer dem bekannten und schon bewährten Muster:

Querdenker: Die Güter sind global gesehen ungerecht verteilt, wir hier in den westlichen Industrienationen verbrauchen viel mehr als wir zum Leben brauchen und anderswo verhungern Menschen.

Systemindoktrinierter: Die ärmeren Länder verdienen doch auch an den Waren, die wir hier konsumieren.

Q: Ja, aber viel zu wenig. Die Menschen dort sind gezwungen, jahrhundertealte Lebensformen aufzugeben und stattdessen auf ihren Feldflächen Soja anzubauen oder für einen Hungerlohn in Fabriken Fussbälle zusammen zu nähen.

S: Die sollen doch froh sein, dass westliche Unternehmen in ihr Land investieren und ihnen Arbeitsplätze besorgen.

Q: Nein, die werden nur ausgebeutet, die Produktionsmittel gehören ihnen nicht.

S: Wenn westliche Unternehmen das nicht machen würden, würden die da alle verhungern.

Q: Wenn westliche Unternehmen das nicht machen würden, könnten die sich selber eine funktionierendes System aufbauen.

S: Nein, dazu sind die zu dumm/ungebildet/faul, die sind auf Hilfe der Industriestaaten angewiesen.

Q: Wenn sie selber die Produktionsmittel ...

S: Das wäre dann aber Kommunismus!

Q: Ja, und?

S: Bist du etwa Kommunist?

Q: Und wenn ich einer wäre?

S: Kommunismus ist ganz böse, da sterben Menschen.

Q: Und im Kapitalismus nicht?

S: Zumindest werden die da nicht eingesperrt, weil sie anderer Meinung sind.

Q: Ach, und was ist mit Guantanamo!

S: Das sind ja auch Terroristen!

Q: Da reicht aber der bloße Verdacht, keine Gerichtsverhandlung, kein Anwalt etc.

S: Okay, aber nur weil eine Sache nicht so 100%ig demokratisch abläuft, heißt das ja noch nicht, dass das System scheiße ist. Demokratie ist einfach die beste Regierungform, die wir haben.

Q: Demokratie ist nur eine Farce, die Politiker sind doch eh alle von der Wirtschaft gekauft.

S: Ja, aber was wäre denn die Alternative? Jetzt sag nicht Kommunismus ...

Q: Wieso denn nicht?

S: Kommunismus ist ganz böse, da sterben Menschen.

...

Und an diesem Punkt kommen alle systemkritischen Grundsatzdiskussionen früher oder später an, weil sich scheinbar niemand eine Alternative zwischen den Extremen vorstellen kann (ja, ich halte auch parlamentarische Demokratie für ein Extrem und nicht für ein besonders gesundes). Ich fordere den matriachalen ökozentrierten basisdemokratischen intessengruppenbasierten Gulaschkommunismus. Aber auf mich hört ja keiner. Außerdem kommt da Kommunismus im Wort vor. Das ist böse. Da sterben Menschen.
14.5.07 17:05


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